Hoffnung für Afrika – Neues Antibiotikum zur Therapie der Filariosen
Im Institut für medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Parasitologie am Universitätsklinikum Bonn leitet Professor Dr. med. Achim Hörauf ein Forschungsteam, das weltweit Pionierarbeit in der Behandlung vernachlässigter Tropenkrankheiten leistet. Gemeinsam haben sie ein neuartiges Antibiotikum entwickelt, das speziell zur Behandlung der lymphatischen Filariose, die zu massiven Deformitäten der Extremitäten führt, sowie der Onchozerkose, die als Flussblindheit bekannt ist, eingesetzt werden kann.
Filariosen zählen zu den sogenannten Big Five der vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs – neglected tropical diseases) und machen zusammen rund 90 % aller armutsassoziierten Tropenkrankheiten aus. Weltweit sind mehrere hundert Millionen Menschen, insbesondere in tropischen Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, von Filarieninfektionen betroffen. Die Übertragung erfolgt über Insektenstiche, wobei die Parasiten in enger Symbiose mit Bakterien leben – nur so können die Filarien im menschlichen Körper überleben und sich vermehren.
Bisherige Therapiemöglichkeiten waren oft nicht verfügbar, nicht wirksam oder mit schweren Nebenwirkungenverbunden. Trotz intensiver WHO-Programme waren 2018 noch 852 Millionen Menschen in 52 Ländern behandlungsbedürftig (NEJM 2018, 379:19, 1871–1872).
Das von Professor Dr. med. Achim Hörauf entwickelte Antibiotikum greift gezielt die für das Überleben der Filarien notwendige Bakteriensymbiose an. Dadurch wird die Vermehrung der Parasiten im menschlichen Körper unterbrochen – ein entscheidender Fortschritt im Kampf gegen diese vernachlässigten Tropenkrankheiten. Die Forschung eröffnet neue Hoffnung für Millionen Menschen weltweit, insbesondere in Afrika.
Der Imagefilm – produziert von medicalfilmproduction unter plenamedia.tv
Um diese bedeutende medizinische Entwicklung sichtbar zu machen, hat medicalfilmproduction unter plenamedia.tv einen hochwertigen Imagefilm realisiert. Unser Ziel war es, die komplexen wissenschaftlichen Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und gleichzeitig die globale Bedeutung und menschliche Dimension der Forschung zu zeigen.
Die Produktion umfasste:
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Konzeption & Storytelling: Entwicklung eines narrativen Rahmens, der Wissenschaft, Forschung und menschliche Geschichten vereint.
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Dreharbeiten vor Ort: Authentische Dokumentation der Laborexperimente und Interviews mit Professor Hörauf und seinem Team.
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Postproduktion & Animation: Anschauliche 3D-Animationen visualisieren die Symbiose von Filarien und Bakterien, während Farbgestaltung und Lichtführung die Wichtigkeit der Forschung betonen.
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Ton & Musik: Professionelles Sounddesign und Musik schaffen emotionale Nähe und unterstreichen die Botschaft der Hoffnung.
Der fertige Imagefilm von medicalfilmproduction unter plenamedia.tv macht sichtbar, wie medizinische Forschung das Leben von Menschen weltweit beeinflusst und vermittelt die Dringlichkeit sowie Relevanz dieser bahnbrechenden Innovation.
